Wir kämpfen für die Gastfreundschaft und Vielfalt unserer Stadt

Über uns 


Zu dem Bündnis „Bars of Berlin“ gehören bisher folgende Betriebe:

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• 131 Bar • Absinth • Badfish • Bärenhöhle Berlin • Bar/Café Marienhof • Bar Sofia • Bar Zum schmutzigen Hobby • Beavis.bar • Betty F*** • Billardsalon Poolparadies • Bull • Cocktailbar Green Tree • Crack Bellmer • Curly • Doors • DIE TAGUNG • Dreizehn • Drive Bar • Erna P. • ETC. BAR • Ficken 3000 • Greifbar Berlin • Grosse Freiheit • Hafen Berlin • HASE • Heile Welt • Himmelreich • Kumpelnest 3000 • Kurhaus Korsakow • Krüger • Laksmi Bar • leuchtstoff.berlin • Luxus Bar • Marietta • Milchbar Kreuzberg • Misfit Bar Berlin • Möbel Olfe • MO nachtcafe • MOKUM • multilayerladen • Mysliwska • Nemo • Neue Odessa Bar • New Action Berlin • Pörx • Poison Karaoke Bar • rakete • Ratzeputz Bar • Rauschgold • Revolte Bar • Silver Future • Südblock • Stahlrohr 2.0 • The Gin Room • The Happy Pig • Tipsy Bear • Trauerspiel • Uebereck • Uluru Resort • Woof Berlin • X-Bar Berlin Yard • Zur Glühlampe • Zyankali Bar •

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Wir haben uns organisiert, um in dieser für uns massiv bedrohlichen Lage als Gemeinschaft zu agieren und mit einer Stimme zu sprechen. Nur als Lobby haben wir eine Chance. Denn vereinzelt wie wir waren, fanden wir keine Beachtung. Statt auf unsere spezifische Situation als Schankwirtschaften einzugehen, wurden wir im öffentlichen und politischen Bewusstsein unter dem Allgemeinbegriff „Gastronomie“ subsumiert. Aber wir sind keine Restaurants. Wir sind Bars! – und wie die Clubs haben uns die gesetzlichen Einschränkungen im Kampf gegen Corona besonders hart getroffen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit den bisher beschlossenen Hilfspaketen und der ab dem 2. Juni 2020 geltenden Öffnung mitsamt aller Hygienemaßnahmen auf lange Sicht überleben können, tendiert aktuell – da brauchen wir uns nichts vormachen – gen Null.

Doch scheinen das die Verantwortlichen billigend in Kauf zu nehmen. Wir und unsere Mitarbeiter*innen scheinen es nicht wert zu sein, eine Zukunft zu haben.

Um an dieser politischen Gleichgültigkeit zu rütteln, müssen wir uns organisieren. Daher rufen wir euch – die anderen Bars in Berlin – dazu auf, uns anzuschließen.

Bisher sind wir mehrheitlich Betriebe, die sich als queer oder schwul identifizieren. Doch das ist keine Voraussetzung, um sich mit uns zu solidarisieren. Wir sind lediglich diejenigen, die Vorangehen (denn wir haben jahrelange Erfahrung im Kampf um Anerkennung) und wir hoffen, ihr werdet es uns gleichtun. Zwar arbeiten wir noch am Aufbau von Strukturen, doch wir sind entschlossen, nicht kampf- und geräuschlos das Feld zu räumen.

Falls ihr Interesse habt, euch unserer Initiative anzuschließen, schreibt eine Mail an:
kontakt@bars-of-berlin.de